Ein Grund, warum man zum Einschlafen kein Dr. House schauen sollte

Heute war die letzte Sitzung meines “Kommunikationstechniken”-Seminars. Für alle, die jetzt denken, dass es etwas total spannendes ist, was mit modernster Technologie zu tun hat, der wäre sicher enttäuscht, wenn ich nur andeute, dass es aus dem Fachbereich “Sozial- und Kulturwissenschaften” stammt. Das hat mit der kurzen Geschichte, die ich loswerden will allerdings nichts zu tun.

Am Abend zuvor schaute ich 3×16 (“Top Secret”) von House MD. Für alle Nicht-Housies: Das ist die Folge mit:

John, John! We’re going to figure out what’s wrong with you, but first we need to know one thing. Have you ever appeared in any pornos?

Ich habe meinen Wecker extra weit weg vom Bett platziert, so dass ich auch wirklich aufstehe. Schließlich sollte man zur letzten Sitzung pünktlich erscheinen. Als also heute Morgen mein Wecker klingelt, quäle ich mich aus dem Bett. In dem Moment, als ich den Fuß auf die Erde setzen will, bekomme ich einen Krampf in der rechten Wade und knicke sofort ein. Das wäre sicher zu verhindern gewesen, allerdings nicht um 7.00 Uhr an einem Samstag-Morgen. Mit diesem Krampf robbe ich mich bis zum Wecker und zwinge ihn mich in Ruhe zu lassen. Ich beschließe kurzerhand, dass ich noch eine halbe Stunde liegenbleiben kann und robbe mich zurück ins Bett. Nach der halben Stunde konnte ich auch wieder vernünftig laufen, verzichtete aufs Frühstück und machte mich direkt ins Bad. Habe das Seminar pünktlich erreicht, wenn auch mit schlechterer Laune als geplant.

Wo ist mein Vicodin?

Veröffentlicht unter Allgemeines
Ein Kommentar auf “Ein Grund, warum man zum Einschlafen kein Dr. House schauen sollte
  1. Riku sagt:

    Ich mag das dramatische Präsens nicht – aber das Zitat ist super!
    Mein Beileid für den schlimmen morgen und was für ein Zufall: Ich hatte heute morgen auch einen Krampf.

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