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	<title>Funzis chaotische Welt &#187; Informatik</title>
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		<title>von Schuhen, Reinigungsmitteln, Verliesen und gebirgigen Zentren&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 21:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Funzi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Coding]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Synchronkartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich die letzten zwei Tage etwas intensiver mit JQuery beschäftigt.Es wurden zwar noch keine Schuhe nach mir benannt, aber ich muss sagen, dass JQuery einfach das genialste AJAX-Framework ist, was man da draußen so findet. Natürlich haben diese Tests mit der Synchronkartei zu tun, allerdings handelte es sich um Adminfunktionen &#8211; Sorry an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich die letzten zwei Tage etwas intensiver mit JQuery beschäftigt.<span id="more-91"></span>Es wurden zwar noch keine Schuhe nach mir benannt, aber ich muss sagen, dass JQuery einfach das genialste AJAX-Framework ist, was man da draußen so findet. Natürlich haben diese Tests mit der Synchronkartei zu tun, allerdings handelte es sich um Adminfunktionen &#8211; Sorry an dieser Stelle <img src='http://www.funzi.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Letztes Wochenende war ich auf einem Munchkin-Spieleabend. Delo, der das ganze veranstaltete hat sein Munchkin mit ein paar selbstkreirten Karten erweitert. Ich war sehr froh, als ich sein &#8220;Vicodin&#8221; (+6 Bonus, kein, +666 wenn der Nachname House ist) im Dungeon gefunden habe. Durch eine Karte, die es erlaubt von einem anderen Mitspieler eine Karte zu stehlen (unter der Voraussetzung, dass sie zu diesem Zeitpunkt den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage gegen das Monster ausmacht) entwendete mir Johannes mein Vicodin. Aus Wut verstärkte ich dann das Monster, das gegen ihn kämpfte, so dass ich ihn letztendlich dazu &#8220;überreden&#8221; könnte ihm zu helfen, wenn ich mein Vicodin wiederbekomme. Kaum war ich im Kampf, verwandelte ich das Monster, so dass es keine Stufen gab, nahm mir mein Vicodin wieder und hatte bis zum Ende dieses Spiels einen neuen Feind&#8230; <img src='http://www.funzi.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das nächste Wochenende ist mit ein paar Arbeitskollegen wieder ein Ausflug nach Bottrop geplant. Ich hoffe, dass ich dieses mal ein paar blaue Flecken weniger mit nach Hause bringe&#8230;</p>
<p>Zum Abschluss kann ich noch sagen, dass ich nun sage und schreibe 23 Kanji beherrsche. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen&#8230;</p>
<p>またらしゅ</p>
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		<title>was treibt der Funzi denn im Moment so?</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 22:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Funzi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Synchronkartei]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam gehen meine zwei Wochen Urlaub dem Ende zu. Einige fragen sich vielleicht &#8220;was hat der Funzi denn mit seiner Freizeit angestellt?&#8221;&#8230;
Nunja, es ist leider so, dass wenn man seinen Urlaub zu Hause verbringt, man nicht wirklich Urlaub hat. Als erstes habe ich mein Mobiltelefon ausgeschaltet. Dann habe ich Thunderbird so eingestellt, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam gehen meine zwei Wochen Urlaub dem Ende zu. Einige fragen sich vielleicht &#8220;was hat der Funzi denn mit seiner Freizeit angestellt?&#8221;&#8230;<span id="more-68"></span><br />
Nunja, es ist leider so, dass wenn man seinen Urlaub zu Hause verbringt, man nicht wirklich Urlaub hat. Als erstes habe ich mein Mobiltelefon ausgeschaltet. Dann habe ich Thunderbird so eingestellt, dass es mein Firmenkonto nicht mehr automatisch abruft. Ein guter Start, wie ich finde.</p>
<p>Angefangen habe ich mit einer etwas größeren Aufräumaktion. Nebenher haben wir noch einen Serverumzug am Laufen, so dass ich damit auch einiges an Zeit verbracht habe. Es gab ein paar Film- und Spieleabende und einen Geburtstag in der letzten Zeit.</p>
<p>Letzten Donnerstag war ich im <a title="Phantasialand" href="http://www.phantasialand.de/" target="_blank">Phantasialand</a>. Ich wollte die neuen Attraktionen ausprobieren. Angefangen haben wir mit der neuen Wildwasserbahn, deren Name mir gerade nicht einfällt. Auf jeden Fall hielt sie ihr Versprechen, dass man sehr nass wird. Was ich nicht kannte war <a title="Black Mamba" href="http://www.phantasialand.de/25903/phantasialand/attraktionen/black-mamba/black-mamba.html" target="_blank">Black Mamba</a> und <a title="Talocan" href="http://www.phantasialand.de/25743/phantasialand/attraktionen/talocan/talocan.html" target="_blank">Talocan</a>. Sind beide ziemlich cool, auch wenn ich schon bessere Sachen gefahren bin. Talocan gleich dreimal hintereinander zu fahren rockt irgendwie. Ermöglicht wurde es mir dadurch, dass man quasi nicht anstehen musste. Ob es daran lag, dass die Leute Angst hatten, oder daran, dass nunmal etwa 60 Leute auf einmal &#8220;transportiert&#8221; werden konnten, weiß ich nicht. Ansonsten kann ich noch verkünden, dass der Vibrationsalarm meines Mobiltelefons wieder geht. Ich hatte es bei einer Fahrt in der Black Mamba vergessen es aus der Hosentasche zu nehmen. Vermutlich wurden die Vibrationen nun wieder aufgeladen. Hätte ich eigentlich früher drauf kommen können&#8230; Wenn der Locher nicht mehr funktioniert, reicht es auch aus einfach Löcher nachzufüllen&#8230;</p>
<p>Gestern dann habe ich das im letzten Semester begonnene <a title="von-Neumann-Emulator" href="http://trac.gathered-geeks.org/projects/emulator/wiki/EmulatorDownload" target="_blank">Uniprojekt</a> zu einem ersten Release gebracht. Ich mag C++, insbesondere in Verbindung mit Qt4. Ich hoffe, dass es den kommenden Ersties nützlich genug erscheint. Ich musste damals mit einer uralten Version des Emulators arbeiten. Dieser war total verbuggt, wurde in Delphi/Kylix geschrieben und die Quellen sind &#8220;verschwunden&#8221;. Vielleicht schreibe ich irgendwann nochmal einen längeren Beitrag über den Emulator, aber drauf wetten würde ich nicht <img src='http://www.funzi.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten habe ich nun noch einige kleinere Tickets der Synchronkartei abgearbeitet. Da wird sich in Kürze hoffentlich auch layouttechnisch etwas ändern, dazu aber zu gegebenem Anlass mehr.</p>
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		<title>Zellularautomaten, die Erste</title>
		<link>http://www.funzi.org/2008/04/20/zellularautomaten-die-erste/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 01:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Funzi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zellularautomaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan belege ich an der Uni eine sehr interessante Vorlesung über Zellularautomaten. Ich möchte in den nächsten Artikeln ein paar sehr interessante Aspekte aufzeigen, sollte aber vorher ein paar Grundlagen schaffen.
Ein Zellularautomat besteht aus Zellen (sehr intuitiv, ich weiß). Die Idee dahinter ist, dass alle Zellen (bei geeigneter Abstraktion) gleich sind, sich also identisch verhalten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan belege ich an der Uni eine sehr interessante Vorlesung über Zellularautomaten. Ich möchte in den nächsten Artikeln ein paar sehr interessante Aspekte aufzeigen, sollte aber vorher ein paar Grundlagen schaffen.<span id="more-11"></span></p>
<p>Ein Zellularautomat besteht aus Zellen (sehr intuitiv, ich weiß). Die Idee dahinter ist, dass alle Zellen (bei geeigneter Abstraktion) gleich sind, sich also identisch verhalten. Eine Zelle hat eine gewisse Anzahl an Nachbarzellen. Anhand des eigenen Zustands und des Zustands der unmittelbaren Nachbarzellen wird das Verhalten einer Zelle festgelegt. In jedem &#8220;Rechenschritt&#8221; werden alle Zellen zu einem bestimmten Zeitpunkt t betrachtet und der Zustand für den Zeitpunkt t+1 für alle Zellen parallel berechnet. Im Großen und Ganzen war es das auch schon, nur sind Beispiele in der Regel spannender.</p>
<p>Ein sehr bekanntes und beliebtes Beispiel ist Conways Game of Life. Wir betrachten hier einen Zellularraum mit zwei Dimensionen. Alle Zellen haben genau 8 Nachbarzellen (vergleichbar mit einem Kästchen auf Karopapier). In diesem Zellularraum kann eine Zelle nur zwei Zustände annehmen (in diesem Fall tot oder lebendig). Die Regeln für diesen Zellularraum sind denkbar einfach:</p>
<ol>
<li>hat eine tote Zelle genau drei lebende Nachbarzellen, wird sie im nächsten Zeitabschnitt geboren.</li>
<li>hat eine lebende Zelle weniger als zwei lebende Nachbarzellen, so stirbt sie an Einsamkeit.</li>
<li>hat eine lebende Zelle mehr als drei lebende Nachbarzellen, so stirbt sie an Überbevölkerung.</li>
<li>in jedem anderen Fall passiert nichts.</li>
</ol>
<p>Das waren auch schon alle Regeln. Die interessierten theoretischen Informatiker bekommen an dieser Stelle gerne gesagt, dass man damit eine Turingmaschine simulieren kann, also alle rekursiv aufzählbaren Funktionen berechnen kann. Für die Nichtinformatiker: Man kann damit alles machen, was man mit einem Computer auch machen kann.</p>
<p>Kommen wir zu einem Beispiel: Betrachten wir folgenden Zellenausschnitt:</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15" href="http://www.funzi.org/2008/04/20/zellularautomaten-die-erste/zellular1/"><img class="alignnone size-medium wp-image-15" style="vertical-align: middle;" title="zellular1" src="http://www.funzi.org/wp-content/uploads/zellular1.png" alt="" width="91" height="91" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Einigen kommt diese Anordnung vielleicht bekannt vor. Es handelt sich dabei um das Hacker-Emblem.</p>
<p>Betrachten wir nun was mit dieser Zellanordnung passiert, indem wir die Regeln auf diese 25 Zellen anwenden. Die Reihenfolge der Abarbeitung ist egal, weil die Berechnung parallel geschieht. Mit (x,y) bezeichne ich die Zelle in Spalte x und Zeile y:</p>
<ul>
<li>(1,1) mit 0 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(1,2) mit 0 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(1,3) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(1,4) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(1,5) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(2,1) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(2,2) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(2,3) mit 3 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>lebend</strong> an.</li>
<li>(2,4) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(2,5) mit 2 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(3,1) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(3,2) mit 1 lebenden  Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(3,3) mit 5 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(3,4) mit 3 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>lebend</strong> an.</li>
<li>(3,5) mit 3 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>lebend</strong> an.</li>
<li>(4,1) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(4,2) mit 2 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(4,3) mit 3 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>lebend</strong> an.</li>
<li>(4,4) mit 2 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(4,5) mit 2 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(5,1) mit 0 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(5,2) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(5,3) mit 2 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(5,4) mit 2 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(5,5) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
</ul>
<p>Daraus ergibt sich in der nächsten &#8220;Generation&#8221; folgende Konfiguration:</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-16" href="http://www.funzi.org/2008/04/20/zellularautomaten-die-erste/zellular2/"><img class="alignnone size-medium wp-image-16" style="vertical-align: middle;" title="zellular2" src="http://www.funzi.org/wp-content/uploads/zellular2.png" alt="" width="91" height="91" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p>Auf diese Konfiguration wenden wir die Regeln ebenfalls an:</p>
<ul>
<li>(2,3) mit 1 lebenden Nachbarzelle nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(2,4) mit 3 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>lebend</strong> an.</li>
<li>(3,4) mit 4 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>tot</strong> an.</li>
<li>(4,5) mit 3 lebenden Nachbarzellen nimmt den Zustand <strong>lebend</strong> an.</li>
<li>alle anderen Zellen behalten ihren Zustand bei.</li>
</ul>
<p>Dadurch erhalten wir folgende Konfiguration:</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-17" href="http://www.funzi.org/2008/04/20/zellularautomaten-die-erste/zellular3/"><img class="alignnone size-medium wp-image-17" style="vertical-align: middle;" title="zellular3" src="http://www.funzi.org/wp-content/uploads/zellular3.png" alt="" width="91" height="91" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Dieses Spielchen kann man ewig so weiter treiben. Man erkennt, dass sich dieses Gebilde nach rechts unten bewegt. Würden wir noch zwei weitere Generationen berechnen, so erhielten wir die ursprüngliche Konfiguration um (2,2) verschoben. Die Figur wird auch Gleiter genannt, weil sie durch den Zellularraum gleitet.</p>
<p style="text-align: left;">Im nächsten Artikel zu Zellularautomaten werde ich entweder die Gleiterkanone oder den Gleider-Fresser vorstellen. Mit diesen beiden Gebilden und dem Gleiter kann man bereits etwas sehr spannendes konstruieren, jedoch werde ich noch nicht verraten was.</p>
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